Baufinanzierung

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Jeder, der plant ein Haus zu bauen, wird unweigerlich mit den Themen Baufinanzierung, Bausparen und Baudarlehen konfrontiert werden. In Zeiten des Internets kommt noch die Möglichkeit hinzu, sich für eine Baufinanzierung online zu entscheiden.

Es dürfte jedem klar sein, dass man Kapital für den Bau einer Immobilie nicht schafft, indem man sein Kleingeld in einen Sparstrumpf steckt. Das Thema Baufinanzierung und Bausparen ist eine recht komplexe Angelegenheit, bei der einige Regeln zu beachten sind.

Die Finanzierung eines Hauses steht in der Regel auf drei Säulen:

  • Eigenkapital
  • Darlehen bei Banken
  • Eigenleistungen

Das Eigenkapital setzt sich in der Regel aus einem oder mehreren Bausparverträgen, eventuellen Anlagen am freien Kapitalmarkt, sowie Arbeitgeber- oder Verwandtendarlehen zusammen.

Bausparvertrag und Baudarlehen

Die weitaus üblichste Finanzierungsform ist der Bausparvertrag. Über einen Zeitraum zwischen 12 und 80 Monaten werden sowohl eigenes Geld als auch vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers auf ein Bausparkonto eingezahlt. Nach Ablauf der vorher festgelegten Frist wird der Bausparvertrag zugeteilt. In der Regel ist es so, dass die angesparte Summe des Bausparvertrages plus Zinsen ausgezahlt wird. Die gleiche Summe wird vom Bausparer als Bauspardarlehen gewährt. Dessen Zinskonditionen und die Rückzahlmodalitäten werden schon bei Vertragsabschluss festgelegt.

Auf die Gewährung des Bauspardarlehens gibt es einen Rechtsanspruch. Die Bauspargesellschaft kann die Auszahlung des Bauspardarlehens nur verweigern, wenn ernsthafte Zweifel an der Bonität des Darlehensnehmers bestehen. Es gibt auch die Möglichkeit, sich die Zuteilungssumme des Bausparvertrages vorzeitig auszahlen zu lassen. Ob dem jedoch stattgegeben wird, liegt im Ermessen der Bausparkasse.

Bei der Auszahlung des Darlehens wird in der Regel eine Restschuldversicherung in Form einer Risiko-Lebensversicherung verlangt. Bei der Planung einer Baufinanzierung müssen also auch diese Kosten berücksichtigt werden.

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Baufinanzierung – Bankdarlehen

Die zweite Säule einer Baufinanzierung ist die Beschaffung von Fremdkapital. Hierfür stehen vier Optionen zur Verfügung. Die gängigste Variante für eine Baufinanzierung ist das Bankdarlehen. Zusätzlich kommen noch Hypotheken-Darlehen, Fördermittel des Staates oder der EU, sowie Annuitäten-Darlehen zum Einsatz.

Vor der Aufnahme eines Baudarlehens bei einer Bank sollten immer mehrere Angebote eingeholt werden. Seit einigen Jahren besteht die Möglichkeit, sich die Offerten der Banken für seine Baufinanzierung online einzuholen.

Besonders in Zeiten niedriger Zinsen ist eine Baufinanzierung über ein Bankdarlehen wesentlich günstiger, als über einen herkömmlichen Bausparvertrag. Wer etwas Verhandlungsgeschick hat, kann sich die Zinsen für sein Baudarlehen am Besten gleich für eine Dauer von fünf oder zehn Jahren festschreiben lassen. Bei der Ermittlung der Kosten des Kredites ist auch wieder die obligatorische Restschuldversicherung zu berücksichtigen.

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